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Bastelkeller der Kolpingsfamilie Velen

Der Begriff ist bereits zu einem geflügelten Wort geworden. Seit 1969 fasziniert der Bastelkeller im Pfarrheim Kinder und Jugendliche, aber auch etliche Erwachsene. In den Betrachtungen zur Geschichte ist bereits auf die wichtige Rolle hingewiesen worden, die diese Einrichtung für die Kolpingsfamilie gespielt hat. Aus den ersten Bastelgruppen rekrutierten sich die ersten Mitglieder des Velener Jungkolpings. Das war allerdings nicht vorrangiges Ziel der Einrichtung. Vielmehr ging es zunächst einfach nur darum, den Kindern und Jugendlichen der Germeinde ein attraktives Freizeitangebot zu unterbreiten.

Im Sommer 1969 wurden die Kellerräume im Pfarrheim hergerichtet und der Bastelkeller eingerichtet. Unter Anleitung erfahrener Handwerker und Hobbybastler wurden Holzspielzeug, Nisthilfen und Futterkästen für Vögel, Bastarbeiten, Stein- und Glasmosaike, Emailearbeiten und anderes mehr gefertigt. Erstaunlicherweise findet dieses Angebot auch heute noch und trotz der Fülle anderer Freizeitmöglichkeiten sein Publikum. Das mag daran liegen, dass beim Basteln in erster Linie nicht konsumiert wird, sondern Produkte aus eigener Hand geschaffen werden. Letzteres schafft bekanntlich mehr Zufriedenheit als der bloße Besitz einer Sache.

Gemeinsam mit dem ...

Gruppenleiter

wird der Plan für ein Futterhäuschen studiert

Natürlich dürfen die Bastler ihr selbstgebautes Spielzeug behalten. Von Anfang an hat der Verein mit dem Bastelkeller aber auch karitativ gewirkt. So stellte man beispielsweise bereits im ersten Jahr der Behinderteneinrichtung Haus Hall in Gescher sowie den Velener Kindergärten selbstgebasteltes Holzspielzeug zur Verfügung. Gleiches galt für die Familienferienstätte des Kolpingwerkes in Olpe. Noch erfolgreicher war man mit den Bastelbasaren, die ab 1973 regelmäßig durchgeführt wurden. Der Erlös aus dem Verkauf wanderte in Projekte der Entwicklungshilfe oder auch Projekte im Ort. So konnte man beispielsweise 1975 beim Weihnachtsbasar 18.000 DM einnehmen, die für die Umgestaltung des alten Pastorats (Haus der Begegnung) gespendet wurden.

In den frühen Jahren des Bastelkellers gab es neben den Bastelstunden weitere Aktionen für die Teilnehmer. So wurde 1972 auf Einladung von Haus Hall ein Wochenende in Vennewick veranstaltet. Das dortige Ferienheim, eine alte Landschule, gehörte der Behinderteneinrichtung aus Gescher. Ein Jahr später verbrachten die Bastler ein Wochenende in der Jugendherberge Lembeck. Außerdem wurde alljährlich im Advent eine Nikolausfeier für die Teilnehmer der Bastelkurse veranstaltet.

Die Leitung des Bastelkellers hatte bis 1974 Ewald Kremer in Händen, von 1974 bis 1987 Ludger Liemann. Auf ihn folgte Werner Lammering, er wurde wiederum 1994 von Paul Punsmann abgelöst. Seit 1997 ist ein Team um Gerd Meyer für den Bastelkeller verantwortlich.

Sorgfältig werden ...

die "Steinchen" aufgeleimt

Allmählich bekommt ...

das Haus ein Gesicht

Zum Schluss ...

wird Richtfest gefeiert

Zwei aktuelle Bilder ...

Bastelkeller

esicht